Der Abschied von der Wohngruppen-und Schulsozialarbeit

Der Abschied von der Wohngruppen-und Schulsozialarbeit

Markus LinkeMarkus Linke

Knapp drei Jahre arbeitete ich, neben meiner Tätigkeit als professioneller Präventions-und Kampfsporttrainer, in der Flüchtlingshilfe als pädagogischer Mitarbeiter in der Wohngruppe Löningen vom Leinerstift, sowie als Schulsozialarbeiter in der BBS Papenburg. Ich habe viele unterschiedliche Menschen aus Afghanistan, Iran, Irak und den vielen afrikanischen Nationen kennengelernt und sowohl positive und nicht so positive Erfahrungen gemacht, aber das ist ja auch normal, wenn man mit Menschen verschiedenster Couleur zusammenarbeitet. Man hat gelacht, man hat geschimpft, man saß beim Grillen oder auch sogar Weihnachten zusammen und hat sein Bestes immer wieder gegeben. Auch wenn gerade in der Politik und in der Gesellschaft das Thema Flüchtlinge polarisiert, muss ich sagen, dass ich die drei Jahre nicht missen möchte und auf die Erfahrungen, die ich gemacht habe, stolz bin. Mich hat es damals, nach der Kölndebatte, interessiert, was kommen da jetzt für Menschen, wie sind die drauf und vorallendingen, komme ich mit den Jungs und Mädels klar, auch wenn kulturelle und sprachliche Barrieren existieren. Und ich muss sagen, ich bin sehr gut klargekommen und ich kann auf viele Anekdoten zurückgreifen bzw. zurückblicken. Das ganze habe ich natürlich auch immer mit einem guten Team in der Wohngruppe Löningen und dem Team der BBS Papenburg, ganz besonders natürlich meinem Schulsozialarbeiterteam, geschafft. Nun, drei Jahre später, nehme ich mit einem weinenden Auge Abschied aus dieser besonderen Szene und widme mich in Zukunft ganz der eigentlichen Arbeit mit meiner Budokan Sportschule und der Präventionsakademie, freue mich auf neue Projekte und gehe mit einem guten Gefühl voran. Danke an alle, die mich in dem Bereich der Wohngruppe Löningen, der BBS Papenburg und des Leinerstifts begleitet haben, unsere gemeinsame Zeit werde ich nicht vergessen!